Aktivitäten

Das Bienensterben ist ein weltweites Phänomen und leider ist zu beobachten, dass die Biene auch unter besten Voraussetzungen verschwindet.

Bei dem heutigen Wissenstand können wir sagen, das eine weitreichende Umweltverschmutzung und im Sinne von Pestiziden sogar Umweltvergiftung stark zum Bienensterben beitragen; allerdings gibt es neben dem Parasitenbefall (Varroamilbe) auch noch ungeklärte Ursachen, wie den Völkerkollaps - CCD (colony collapse disorder) und mögliche aber nicht ausreichend geklärte Faktoren, wie die industrielle Ausbeutung der Biene oder die Auswirkungen des Elektrosmogs.

Der beealive Maßnahmenkatalog umfasst folgende Punkte:

  1. Bienenhotels
    Diese können in großer Anzahl in privaten Gärten und öffentlichen Plätzen aufgestellt werden. Die Bienenhotels tragen vor allem In der kalten Jahreszeit  zum Wohlbefinden der Bienen bei und sind eine sinnvolle und einfache Art dem Bienensterben ökologisch und nachhaltig entgegenzutreten. Zudem dienen sie  anderen Insekten wie auch weniger bekannten Bestäubern  als Unterschlupf. In Zusammenarbeit mit Kuenstlern und Designern werden diese Nistplaetze individuell und aussergewoehnlich gestaltet und eignen so sich ideales Accessoire fuer den Garten oder die Terrasse.

  2. Bienenschutzgebiete
    stellen sicher, dass es Gebiete gibt, in denen die Biene keinen Landwirtschafts-Chemikalien, Elektrosmog oder anderen negativen, unnatürlichen Faktoren ausgesetzt ist. Auch soll Bienenstöcken in Schutzgebieten die maximale bis gesamte Honigernte überlassen werden.

  3. Etiketten
    beealive möchte es allen Imkern ermöglichen für ihren Honig das passende Etikett zu verwenden, so dass auch Kleinstmengen lokal in Verkauf gebracht werden können.

  4. Events
    helfen beim Spendensammeln und fördern allgemein das „Networking“ zwischen den unterschiedlichsten Bereichen. Hier bestehen unterschiedliche Ideen, wie das Thema Biene aktiv in passenden Locations in Szene gesetzt werden kann. Neben Lobbying können auf Events, Imkertreffen und Imkerschulungen zusätzliche Aufmerksamkeit für dieses brisante Thema schaffen.

  5. Forschung
    Unser Ziel ist es, Forschungseinrichtungen zu vernetzen, sowie langfristig auch selbst bienenspezifische Forschung zu betreiben. Hier liegen die unterschiedlichen Interessensgebiete (z.B. umweltgerechte Bienenhaltung, alternative Bestäubungsmethoden in der Landwirtschaft, Bienen als Nutztiere) recht weit gestreut. Angefangen von der Verwendung von Honig und anderen „Bienenprodukten“ in der Medizin bis zu den tatsächlichen Folgen bei grober Ausbeutung des Bienenstocks; sowie natürlich die Insektenverträglichkeit verschiedener Pestizide bzw. Pflanzenschutzmittel, die Auswirkung des Elektrosmogs auf den Orientierungssinn der Bienen und vieles mehr. Zusätzlich wird erforscht, wie ein Katastrophenplan aussieht, falls die Verseuchung der Erde durch Pestizide und Beizmittel so sehr zunimmt, dass eine Bestäubung durch Insekten unmöglich wird, wie dies in manchen Teilen von China schon der Fall ist.

  6. Gemeinschaftsschleudern
    Eines unserer aufwendigeren Projekte. Die Gemeinschaftsschleudern erfüllen einerseits die strengen EU-Richtlinien beim Schleudern des Honigs und helfen vor allem Einstiegsimkern die Kosten am Anfang niedrig zu halten. Aber auch kleine bis mittelgroße Imker freuen sich, wenn sie ihren Honig in modernen und gewarteten Schleudern herstellen können. In jedem „Schleuderhaus“ sollen bis zu 3 Schleudern vorhanden sein.

  7. „beealive SUOSS“
    (start up - one stop shop)
    Vermittlung von Imkereistandorten, Kursen und Kleingeräten.

Aktuelles

Trauermarsch für die Bienen
Wolfsberg/ Ktn - Samstag 17.01
Umwelt-Aktivist Johannes Auersperg (Grüne Wolfsberg), Beealive.at und Künstler Viktor Kröll am Trauerzug für alle, im Jahr 2014 verstorbenen Bienen.
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beealive SUOSS

Coming soon ...
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Vermittlung von Imkereistandorten, Kursen und Kleingeräten.

Spenden

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Wir bieten verschiedene Möglichkeiten die Biene zu unterstützen.